Regeln für den Einsatz der Software nach dem Kauf
Diese Nutzungsbedingungen regeln, wie Sie die Software Klamox einsetzen dürfen und was dabei gilt. Sie ergänzen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die den Kauf regeln. Bei Widersprüchen zwischen beiden Texten gehen diese Nutzungsbedingungen für Fragen der Nutzung vor, die AGB für Fragen des Vertragsschlusses und der Zahlung.
Anbieter der Software ist Klamox - Inhaber Kilian Hartmann, St.-Leonhard-Str. 30, 86424 Dinkelscherben, Deutschland, E-Mail kilian@klamox.com (nachfolgend „Anbieter").
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über die Paddle.com Market Limited. Paddle tritt gegenüber Ihnen als Merchant of Record auf, also als Wiederverkäufer: Der Zahlungsvertrag kommt zwischen Ihnen und Paddle zustande, Paddle stellt die Rechnung und führt die Umsatzsteuer ab.
Der Vertrag über die Nutzung der Software kommt dagegen zwischen Ihnen und dem Anbieter zustande. Das ist der Vertrag, den diese Bedingungen regeln. Beides ist zu trennen: Fragen zu Zahlung und Rechnung beantwortet Paddle, Fragen zur Software der Anbieter. Eine Erstattung nach Abschnitt 4a der AGB beantragen Sie beim Anbieter; er veranlasst sie über Paddle.
Diese Nutzungsbedingungen werden nur Vertragsbestandteil, wenn Sie ihnen im Bestellvorgang gesondert zustimmen. Die Zustimmung zu den AGB genügt dafür nicht.
Der Grund steht in § 305c Abs. 1 BGB: Regelungen, mit denen ein Kunde nach den Umständen nicht zu rechnen braucht, werden nicht Vertragsbestandteil. Dieser Text enthält Pflichten, die über einen gewöhnlichen Kauf hinausgehen — insbesondere eine Prüfpflicht an KI-erzeugten Ergebnissen (§ 6) und die Übermittlung Ihrer Bilddaten an Anbieter außerhalb der Europäischen Union (§ 5). Solche Punkte müssen Sie bewusst zur Kenntnis nehmen können, nicht beiläufig.
Wir halten Zeitpunkt und Fassung Ihrer Zustimmung fest. Die jeweils geltende Fassung finden Sie jederzeit auf dieser Seite; frühere Fassungen bleiben archiviert und werden Ihnen auf Anfrage zugeschickt.
Klamox erzeugt aus Fotos, die Sie hochladen, Produktdaten für Ihren Shopify-Shop. Im Einzelnen:
Leistungsgegenstand sind Vorschläge, keine geprüften Angaben. Die Software ermittelt keine Tatsachen; sie leitet aus Bildinhalten wahrscheinliche Angaben ab. Was daraus veröffentlicht wird, entscheiden Sie.
Ob neu angelegte Produkte in Ihrem Shop zunächst als Entwurf oder sofort sichtbar erscheinen, richtet sich nach der Einstellung Ihres Arbeitsablaufs. In der Voreinstellung entstehen Entwürfe.
Für den Einsatz benötigen Sie einen eigenen Shopify-Shop und die Zugangsdaten dafür. Die Software ersetzt weder den Shop noch einen Vertrag mit Shopify.
Sie sind dafür verantwortlich, dass Ihre Nutzung von Shopify mit den Bedingungen von Shopify vereinbar ist. Der Anbieter ist an Ihrem Vertrag mit Shopify nicht beteiligt und kann Ihnen dazu keine Zusagen machen.
Die Auswertung der Fotos erfolgt durch ein System künstlicher Intelligenz eines Drittanbieters. Eingesetzt wird derjenige Anbieter, der für Ihren Arbeitsablauf eingestellt ist:
Übermittelt werden: sämtliche Fotos des jeweiligen Artikels als Bilddaten, dazu die Analyseanweisung. Zur Analyseanweisung gehören auch Ihre freien Eingaben in den Feldern „Notizen" und „Zusätzliche Anweisungen", soweit Sie solche machen. Nicht übermittelt werden Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Kontokennung oder die Adresse Ihres Shops.
Zurück kommen Textvorschläge und Merkmalsangaben. Zu jedem Aufruf speichern wir Modell, Anbieter, Anzahl der verbrauchten Zeichen, Kosten, Dauer und eine Prüfsumme der Anweisung — keine Bildinhalte.
Die Übermittlung geht in ein Drittland. Für keinen der drei Anbieter besteht ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission; die Übermittlung stützt sich auf Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Personen auf Fotos. Bitte laden Sie möglichst nur Fotos hoch, auf denen keine Personen erkennbar sind. Dazu zählen auch Sie selbst, Mitarbeitende, Personen im Hintergrund sowie Spiegelungen in Spiegeln und Schaufenstern. Laden Sie Fotos mit erkennbaren Personen hoch, versichern Sie, dass Ihnen dafür eine Rechtsgrundlage nach der Datenschutz-Grundverordnung und, soweit Sie das Bild veröffentlichen, eine Einwilligung nach § 22 KunstUrhG vorliegt.
Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall im Sinne des Art. 22 DSGVO treffen wir nicht. Gegenstand der Verarbeitung ist die Beschreibung einer Sache, nicht eine Entscheidung über eine Person.
Dieser Paragraf ist der wichtigste dieses Vertrages. Bitte lesen Sie ihn vollständig.
(1) Eigenart der Ergebnisse. KI-Systeme liefern nach dem Stand der Technik auch Ergebnisse, die sachlich unzutreffend sind oder Angaben enthalten, die es nicht gibt. Ein System kann eine Marke, eine Materialzusammensetzung, ein Herstellungsjahr oder einen Zustand benennen, ohne dass dafür eine Grundlage im Foto vorhanden wäre. Das ist keine Fehlfunktion, sondern eine Eigenschaft der Technik.
(2) Prüfung vor Veröffentlichung. Sie prüfen jeden Vorschlag vor der Veröffentlichung auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Das gilt insbesondere für Angaben zu Marke, Modell, Material, Größe, Zustand, Alter, Herkunft und Preis.
(3) Wer haftet wofür. Sie sind Verkäufer der Ware und für Ihre Produktdarstellung verantwortlich. Eine unzutreffende Angabe über wesentliche Merkmale der Ware ist eine irreführende geschäftliche Handlung nach § 5 UWG — unabhängig davon, ob sie von einem Menschen oder von einem KI-System stammt und ob sie als KI-erzeugt gekennzeichnet ist. Der Anbieter kann diese Verantwortung nicht übernehmen, weil er die Ware nicht kennt.
(4) Besondere Vorsicht bei bestimmten Aussagen. Aussagen zu Nachhaltigkeit, Umweltwirkung, Gesundheit oder Produktsicherheit sind doppelt heikel: Sie unterliegen strengeren wettbewerbsrechtlichen Anforderungen, und sie können nach Art. 50 Abs. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 eine Kennzeichnungspflicht auslösen, die Sie als Betreiber trifft. Prüfen Sie solche Aussagen besonders sorgfältig oder entfernen Sie sie.
(5) Pflichtangaben. Die Software erzeugt keine Pflichtangaben nach der Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit. Herstellername, Anschrift, elektronische Adresse und Angaben zur Rückverfolgbarkeit tragen Sie selbst ein.
(6) Keine Zusicherung. Der Anbieter sagt nicht zu, dass ein Ergebnis richtig, vollständig, rechtskonform oder für einen bestimmten Zweck geeignet ist. Geschuldet ist die Bereitstellung der Funktion, nicht ein bestimmtes Ergebnis.
Der Anbieter stellt ein KI-System im Sinne des Art. 3 Nr. 3 der Verordnung (EU) 2024/1689 unter eigenem Namen auf dem Unionsmarkt bereit und ist insoweit Anbieter im Sinne dieser Verordnung.
Sie erfahren jederzeit, dass die Ergebnisse maschinell erzeugt sind. Die Oberfläche weist an der Stelle darauf hin, an der die Erzeugung ausgelöst wird, und am Ergebnis selbst.
Die Ergebnisse werden maschinenlesbar gekennzeichnet. Zu jedem erzeugten Datensatz halten wir fest, welches Modell ihn vorgeschlagen hat, wann das geschah und mit welcher Fassung der Anweisung. Wird das Produkt in Ihren Shop übertragen, gehen diese Angaben als Metafelder im Namensraum klamox mit.
Das geschieht ab Werk. Sie können es für einen Arbeitsablauf abschalten; solange Sie das nicht tun, ist die Kennzeichnung da.
Bearbeiten Sie einen erzeugten Text, bleibt die Kennzeichnung bestehen und wird um den Zeitpunkt Ihrer Bearbeitung ergänzt. Ein Text, an dem jemand ein Komma geändert hat, ist nicht plötzlich handgeschrieben.
Die Metafelder sind nicht Teil der Ausgabe Ihres Ladens. Ob Ihre Kundschaft sie zu sehen bekommt, entscheiden Sie: Dafür müssten Sie sie in Shopify ausdrücklich freigeben und in Ihrem Design ausgeben. Von sich aus tut die Software das nicht.
Eine sichtbare Kennzeichnung der erzeugten Produktbeschreibung in Ihrem Shop schulden Sie nach derzeitigem Stand nicht. Art. 50 Abs. 4 der Verordnung erfasst Texte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren; Produktbeschreibungen gehören regelmäßig nicht dazu. Die Ausnahme in Absatz 4 dieses Paragrafen bleibt davon unberührt.
Die Rechtslage zu dieser Verordnung entwickelt sich. Ändert sich die Bewertung, informieren wir Sie und passen die Software an.
(1) An der Software. Sie erhalten für die Dauer des Vertrages das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht, die Software über das Internet für eigene Zwecke zu nutzen. Ein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes besteht nicht.
(2) An Ihren Bildern. Ihre Fotos bleiben Ihre. Sie räumen dem Anbieter das Recht ein, sie zu speichern, zu verkleinern und zum Zweck der Analyse an das eingesetzte KI-System zu übermitteln — beschränkt auf das, was zur Erbringung der Leistung erforderlich ist. Eine Nutzung zu eigenen Zwecken des Anbieters, insbesondere zu Werbung oder zum Training eigener Modelle, findet nicht statt.
(3) An den Ergebnissen. Die erzeugten Texte und Angaben können Sie uneingeschränkt für Ihren Shop verwenden, verändern und veröffentlichen. Der Anbieter macht daran keine Rechte geltend. Ob und in welchem Umfang maschinell erzeugte Texte urheberrechtlich geschützt sind, ist ungeklärt — der Anbieter kann Ihnen daher keine Ausschließlichkeit zusichern. Es ist möglich, dass ein anderer Nutzer zu einem ähnlichen Artikel einen ähnlichen Text erhält.
(4) Untersagt sind: das Zurückentwickeln der Software, der Betrieb für Dritte ohne gesonderte Vereinbarung, das automatisierte Auslesen über die vorgesehenen Wege hinaus sowie jede Nutzung, die den Betrieb erheblich beeinträchtigt.
Die Leistung setzt Dienste Dritter voraus, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat: die Programmierschnittstelle von Shopify, die genannten KI-Anbieter und den Zahlungsdienstleister.
Fallen diese Dienste aus, ändern sie ihre Schnittstellen oder ihre Bedingungen, oder beenden sie ihr Angebot, kann die Leistung vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt sein. Der Anbieter hat solche Störungen nicht zu vertreten, wird Sie aber unverzüglich informieren und sich um eine Lösung bemühen. Dauert eine wesentliche Einschränkung länger als 30 Tage an, können beide Seiten den Vertrag außerordentlich kündigen.
Der Anbieter stellt die Software mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel bereit, gemessen am Kalendermonat.
Nicht in die Berechnung fallen: angekündigte Wartungsfenster, Störungen bei den in § 9 genannten Diensten, Ausfälle des Internets außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters sowie höhere Gewalt.
Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter, soweit möglich, mit einem Vorlauf von 48 Stunden an und legt sie nach Möglichkeit in nachfrageschwache Zeiten.
Soweit der Anbieter für Sie personenbezogene Daten verarbeitet, geschieht das im Auftrag. Die Anlage „Auftragsverarbeitung" zu diesen Bedingungen ist Bestandteil dieses Vertrages; sie enthält Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung, die Kategorien betroffener Personen, die technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie die Liste der Unterauftragsverarbeiter.
Sie erteilen dem Anbieter die allgemeine Genehmigung, weitere Auftragsverarbeiter einzusetzen. Über jede beabsichtigte Änderung informiert Sie der Anbieter mit einer Frist von vier Wochen in Textform; Sie können ihr innerhalb dieser Frist aus wichtigem Grund widersprechen.
Wie der Anbieter Daten für eigene Zwecke verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung.
Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem gewählten Tarif. Die Zahlung läuft über Paddle; die Rechnung stellt Paddle. Der Anbieter stellt Ihnen für dieselbe Leistung keine zweite Rechnung aus.
Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform an. Widersprechen Sie nicht bis zum Wirksamwerden, gilt der neue Preis. Widersprechen Sie, endet der Vertrag zum Wirksamwerden der Änderung; auf diese Folge weisen wir Sie in der Ankündigung hin. Sinken die maßgeblichen Kosten, gibt der Anbieter das in gleicher Weise weiter.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist von beiden Seiten zum Ende des jeweils bezahlten Abrechnungszeitraums kündbar. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht.
Die Kündigung können Sie im Kundenportal von Paddle erklären, über Ihr Konto oder in Textform gegenüber dem Anbieter. Der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei erheblichem Verstoß gegen § 8 Abs. 4 oder bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen.
Innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende können Sie Ihre im System gespeicherten Daten in einem gängigen Format exportieren. Der Export steht Ihnen in Ihrem Konto zur Verfügung.
Nach Ablauf dieser Frist löscht der Anbieter Ihre Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Buchungsbelege bewahrt der Anbieter nach § 147 AO zehn Jahre auf; diese Daten werden für die weitere Verwendung gesperrt.
Produkte, die bereits in Ihrem Shopify-Shop angelegt wurden, bleiben dort. Sie gehören zu Ihrem Shop, nicht zur Software.
Die Bereitstellung von Software über das Internet gegen ein wiederkehrendes Entgelt ist Gebrauchsüberlassung auf Zeit; es gilt Mietrecht (§§ 535 ff. BGB), soweit nichts anderes vereinbart ist.
Ein Mangel liegt vor, wenn die Software nicht die vereinbarte Beschaffenheit hat oder sich nicht für die vertraglich vorausgesetzte Verwendung eignet. Kein Mangel ist es, wenn ein KI-Ergebnis inhaltlich unzutreffend ist (§ 6) oder wenn ein Dienst nach § 9 ausfällt.
Mängel zeigen Sie bitte in Textform an. Der Anbieter beseitigt sie innerhalb angemessener Frist.
Sind Sie Verbraucher, gelten für digitale Produkte zusätzlich die §§ 327 ff. BGB, insbesondere die Aktualisierungspflicht des § 327f BGB. Diese Vorschriften sind zu Ihren Gunsten zwingend; abweichende Regelungen dieses Vertrages gelten insoweit nicht.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie regelmäßig vertrauen dürfen. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB ist ausgeschlossen.
Für Schäden, die daraus entstehen, dass Sie ein KI-Ergebnis entgegen § 6 ungeprüft veröffentlicht haben, haftet der Anbieter nicht.
Diese Beschränkungen gelten nicht gegenüber Verbrauchern, soweit § 309 Nr. 7 BGB entgegensteht.
Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht — insbesondere geänderte Rechtslage, geänderte Rechtsprechung, neue oder entfallene Funktionen oder ein Wechsel eines eingesetzten Dienstleisters.
Die Änderung kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform an. Widersprechen Sie nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die neue Fassung. Widersprechen Sie, endet der Vertrag zum Wirksamwerden. Auf Frist, Widerspruchsrecht und Folge weisen wir in der Ankündigung ausdrücklich hin.
Änderungen, die den Kern der Leistung oder die Vergütung betreffen, sind auf diesem Weg nicht möglich; dafür braucht es Ihre ausdrückliche Zustimmung.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sind Sie Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums, bleiben die zwingenden Vorschriften jenes Staates unberührt.
Sind Sie Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieser Formklausel.
Diese Anlage gilt, soweit der Anbieter für Sie personenbezogene Daten verarbeitet. Sie ist Bestandteil des Vertrages; einer gesonderten Unterschrift bedarf es nicht.
Gegenstand und Dauer. Erzeugung von Produktdaten aus den von Ihnen hochgeladenen Fotos sowie Betrieb Ihres Kontos. Die Dauer entspricht der Laufzeit des Hauptvertrages.
Art und Zweck. Speichern, Verkleinern und Übermitteln der Bilddaten an das eingesetzte KI-System, Erzeugen von Text- und Zahlenwerten, Rückübermittlung an Sie, Übertragung in Ihren Shopify-Shop auf Ihre Weisung.
Art der Daten. Bilddaten der hochgeladenen Fotos einschließlich darauf gegebenenfalls erkennbarer Personen; Kontakt- und Kontodaten der Personen, denen Sie Zugang zu Ihrem Konto geben; Protokolldaten.
Kategorien betroffener Personen. Sie und die Nutzerinnen und Nutzer Ihres Kontos; Personen, die auf hochgeladenen Fotos erkennbar sind.
Weisungen. Der Anbieter verarbeitet die Daten ausschließlich auf Ihre dokumentierte Weisung. Als Weisung gelten die Einstellungen, die Sie in der Software vornehmen. Hält der Anbieter eine Weisung für rechtswidrig, teilt er Ihnen das mit.
Vertraulichkeit. Zum Umgang mit den Daten befugte Personen sind zur Vertraulichkeit verpflichtet.
Technische und organisatorische Maßnahmen. Verschlüsselte Übertragung (TLS), verschlüsselte Ablage von Zugangsdaten (AES-256-GCM), Trennung der Konten durch zeilenbasierte Zugriffsregeln in der Datenbank, Speicherung von Passwörtern ausschließlich als Prüfsumme, Kürzung von IP-Adressen und Maskierung von E-Mail-Adressen in Protokollen, Zugriffsbeschränkung nach Rollen, regelmäßige Sicherungen.
Unterauftragsverarbeiter. Der Anbieter setzt ein:
| Dienst | Zweck | Sitz | Grundlage der Übermittlung |
|---|---|---|---|
| Dienst: OpenAI | Zweck: Bildauswertung, Texterzeugung | Sitz: USA | Grundlage der Übermittlung: Standardvertragsklauseln |
| Dienst: Anthropic | Zweck: Bildauswertung, Texterzeugung (alternativ) | Sitz: USA | Grundlage der Übermittlung: Standardvertragsklauseln |
| Dienst: Google | Zweck: Bildauswertung, Texterzeugung (alternativ) | Sitz: USA | Grundlage der Übermittlung: Standardvertragsklauseln |
| Dienst: Eigener, vom Betreiber verwalteter Server (selbst gehostetes Supabase) | Zweck: Betrieb der Server, Datenbank, Bilderspeicher | Sitz: Deutschland | Grundlage der Übermittlung: entfällt |
| Dienst: Mailversand | Zweck: Versand von System- und Rechnungsmails | Sitz: siehe Datenschutzerklärung | Grundlage der Übermittlung: siehe Datenschutzerklärung |
| Dienst: Cloudflare | Zweck: Verwaltung der Domain (Namensauflösung) | Sitz: USA | Grundlage der Übermittlung: Standardvertragsklauseln |
Shopify und Paddle sind keine Unterauftragsverarbeiter des Anbieters: Shopify betreibt Ihren eigenen Shop auf Ihre Rechnung, Paddle ist für die Zahlungsabwicklung eigenständig Verantwortlicher.
Unterstützung. Der Anbieter unterstützt Sie bei Anfragen betroffener Personen sowie bei Ihren Pflichten nach Art. 32 bis 36 DSGVO, soweit ihm das möglich ist.
Meldung von Verletzungen. Der Anbieter informiert Sie unverzüglich über Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten, die Ihre Daten betreffen.
Nachweis und Prüfung. Der Anbieter stellt Ihnen die zum Nachweis erforderlichen Angaben zur Verfügung und ermöglicht Prüfungen nach Ankündigung mit angemessener Frist.
Nach Vertragsende. Der Anbieter löscht die Daten nach Maßgabe des § 14 des Hauptvertrages.
Gültig seit 01. November 2026